Beijing 北京 ! – Oktober 2009

你好  北京!

Endlose Staus, Taxis, Dunst, Beijing Duck, Olympiastadion – Vogelnest , Verbotene Stadt – Kaiserpalast, Konzerthalle, 60. Jahrestag, Tian’anmen-Platz, Bell- und Drum – Tower, Silk-Market, Hutongs, Rikschas…!

So bleibt uns Beijing in Erinnerung. Als wir angekommen sind, hatten wir eigentlich ziemlich gutes Wetter. Jedoch wurde alles durch den Dunst der Stadt vom Flugzeug aus nicht mehr so sichtbar. Ab ins Auto haben wir uns dann durch endlose Staus bis zum Hotel gekämpft. In der Woche haben wir dann noch mehrfach das Taxi benutzt und erfahren, dass es für 10 km schon mal 90 Minuten bis zum Hotel dauern kann, wenn man gerade eine ungünstige Zeit erwischt hatte. Es gibt auch eine U-Bahn, die war leider zu weit von unserem Hotel entfernt, so dass wir immer auf das Taxi angewiesen waren.

In Beijing haben wir während des Aufenthaltes unsere Permanent Residence  und Ronny seine Arbeitserlaubnis erhalten.

Nach einigen Behördengängen und Formalitäten haben wir, auch wenn Ronny teilweise tagsüber arbeiten mußte, einige Gegenden erkunden können.

Da gerade einige Tage zuvor die 60. Jahrfeier auf dem Tian’anmen-Platz bei der Verbotenen Stadt zeremoniert  wurde, waren die Plätze noch schön geschmückt und bestimmt noch mehr Besucher in der Stadt als es vielleicht sonst sind. Die riesigen Leinwände die nur dafür aufgestellt waren haben uns außerdem sehr beeindruckt.

Die Verbotene Stadt ist einfach der Wahnsinn, wie man da früher gewohnt hat und was für viele kleine Hallen gebaut wurden. Einige kann man noch betreten. Viele sind aber leider der Öffentlichkeit vorenthalten. Einen schönen Blick aus der Vogelperspektive über den Kaiserpalast hat man vom Jingshan Park aus. Über ein Treppenlabyrinth  kann man auf den Berg gelangen. Außerdem kann man das Olympiastadion teilweise sehen. Zu dem sind wir eines Abends gefahren und haben das Lichtspiel des Vogelnestes mit seinem „Schlagendem Herzen“ bewundert. Das Licht pulsierte wirklich teilweise wie ein Herz. Das Gelände ist eine kleine eigene Stadt. Einfach gigantisch.

Man kann die Stadt aber auch per Rikscha erkunden. Da wir dann doch noch schönes Wetter bekommen haben, sind wir jedoch mehr gelaufen und konnte somit die Hutongs (alten Häuser mit Hinterhöfen) noch mehr genießen.

Das Nationaltheater ist ein einziger Blickfänger. Es ist von einem künstlichen  See umgeben und kann nur unterirdisch betreten werden. Am Abend wird es mit verschiedenen Farben angeleuchtet was einen sehr anhält es mehrfach zu fotografieren. Derzeit spielte unter anderem die Stuttgarter Staatsoper ein Stück. Das Bild dazu widmen wir einem sehr lieben Menschen der die Staatsoper schon mehrere Jahre in allen Winkeln kennt :) !

Natürlich darf man in Beijing die berühmte Beijing Duck nicht missen. Wir haben da unsere beste Ente die wir je hatten gegessen. Vielen Dank an die beiden „Einheimischen Deutschen – Mauren und Lars“ die uns nicht nur den besten Shoppingmarkt – (Silk – Market) gezeigt haben.

Es ist noch lange nicht alles erkundet. Wir werden definitiv noch einmal nach Beijing gehen/fliegen … die Große Mauer wird uns auch noch sehen dürfen ;o)!


Geschrieben von anita am 16. November 2009 | Abgelegt unter | Keine Kommentare

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