Karibik März 2008

Diese Reise war nicht nur irgendeine Reise weil man sich Land und Leute anschauen wollte. NEIN diese Reise war etwas ganz besonderes.

Warum erfahrt ihr später…. :) !

Es war auch unsere erste Reise auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Reise war aber auch ein Flughafentest. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich warum eine Reise ein Flughafentest ist. Also… die Reise begann in Stuttgart und diesmal waren wir zu acht unterwegs. Was das ganze noch abenteuerlicher gemacht hat als es eh schon war. Mit einer kleinen Gruppe zu reisen und Spaß zu haben ist doch immer etwas schönes, und lockert vieles auf.

Wir sind vom Stuttgarter Flughafen aus nach Atlanta geflogen. Aber der Flieger hatte in Stuttgart schon 2 Stunden Verspätung. Da waren wir natürlich nicht gerade begeistert.  Da wir von Atlanta weiter nach San Juan fliegen mussten waren wir schon unsicher ob wir unseren Anschlussflug bekommen. Aber man versicherte uns, dass wir den noch bekommen werden. In Atlanta angekommen mussten wir durch die Sicherheitskontrollen mit allem drum und dran. Das hat schon ewig gedauert. Wir waren noch in der Zeit, aber es war knapp. Dann mussten wir ja auch noch unsere Koffer holen. Die mussten wir allerdings nur von einem Band abholen und auf ein anderes einfach wieder draufschmeißen. Das war schon komisch….ob unsere Koffer uns je wieder sehen werden. Nun gut danach sind wir alle wie die wilden zum nächsten Gate gerannt, immer noch On Time, naja vielleicht doch 10 min zu spät. Denn als wir dort ankamen war das Flugzeug weg. Jetzt beginnt unser Flughafentest. Wir haben uns alle natürlich tierisch geärgert. Aber wir waren nicht allein. Viele hätten den Flug bekommen müssen. Als Hintergrund ist vielleicht noch zu erwähnen, dass einen Tag zuvor der große Taifun in Atlanta gewesen ist und somit eh viele Flieger verspätet waren und die Passagiere warten mussten. Daher hat die Maschine wahrscheinlich auch nicht gewartet. Wir sind dann zum Terminal der entsprechenden Airline und haben auch da erstmal lange in der Schlange gestanden um endlich umbuchen zu kommen. Als wir dann am Schalter standen und nach 8 Tickets gefragt haben für den nächsten Flug war aber alles an diesem Tag ausgebucht und man hatte uns auf eine Warteliste gesetzt. Dieser Flug sollte am Morgen gehen. Nach einer Stunde diskutieren, dass wir ja unser Schiff auch bekommen müssen was zum Glück auch erst am Abend des nächsten Tages ablegte, haben wir jedoch keine Tickets bekommen und waren nur auf der Warteliste. Es war mittlerweile schon spät in der Nacht. Wir überlegten ob wir in ein Hotel fahren sollten, oder auf dem Flughafen bleiben. Da unsere Flüge noch nicht definitiv waren entschieden wir uns auf dem Flughafen zu beleiben. Wir suchten uns also ein „gemütliches” Plätzchen und haben erstmal etwas gegessen. Dann haben wir uns auf den Weg gemacht und sind alle Fluggesellschaften abgelaufen und nach Flügen gefragt die uns nach San Juan bringen können, so dass wir das Schiff noch bekommen. Irgendwann hatten wir dann eine nette Frau am Schalter die uns gesagt hatte, dass die Warteliste sehr unsicher ist, da wir auch nicht ganz oben stehen sondern am Ende. Ohje….was nun…wir haben sie ganz lieb bequatscht und dann hat sie uns einen Vorschlag gemacht. Wir könnten alle 6 Uhr morgens mit dem ersten Flug nach Dallas fliegen. Von dort aus nach 6 Stunden Aufenthalt weiter nach San Juan. Wir haben das kurz durchgerechnet ob das dann mit der Zeit noch klappt, dass wir das Schiff dann noch erreichen. Jaaaa…das war ne gute Idee…also haben wir die Flüge gebucht. Für 8 Leute ist das auch nicht gerade einfach. Aber trennen wollten wir uns nicht. Aber es war trotzdem noch knapp. Denn wir hatten dann nur noch ca. 2 Stunden um aufs Schiff zu kommen. Jetzt durfte wirklich keine Verspätung mehr sein. Aber wir wussten nun erstmal wir haben einen Flug. Wir hofften auch, dass unser Gepäck uns auch wieder sieht. 2 Uhr morgens hatten wir uns nun  alle ein Bank gesucht wo man halbwegs etwas liegen konnte. 6 Uhr morgens haben wir dann alle den Flieger nach Dallas genommen. Dort haben wir dann versucht herauszufinden wo unser Gepäck sein könnte. Aber keiner konnte bzw. wollte uns eine Auskunft geben. Naja es blieb also spannend. Wir haben dann nach 6 Stunden pünktlich unseren Flug nach San Juan genommen. Im Flugzeug haben wir uns dann schon einen Krisenplan überlegt. Wer geht zum Lost and Found Schalter usw. In San Juan angekommen. Wollten wir dann schon zum Lost and Found stürmen, aber wir kamen die Rolltreppe herunter und auf einem Förderband waren nur von uns 8 alle Koffer. Wir konnten es erst gar nicht glauben. Wir mussten zweimal hinschauen. Aber es blieben unsere Koffer … ;) ! Wir waren alle super happy und haben uns jetzt schnell ein Taxi gesucht, das uns zum Hafen gefahren hat. Das Schiff war da und wir On Time! Wir haben eingecheckt und haben nach 48 Stunden Anreise alle erstmal ein ausgiebige Dusche genommen, zusammen lecker gegessen und sind dann früh schlafen gegangen. Wir waren alle glücklich das Schiff nun doch noch erreicht zu haben. Zum Glück hatten wir eigentlich einen Tag in San Juan geplant. Manchmal haben wir schon gedacht das Schiff sehen wir nie.

Fazit des Flughafentestes – Nix geht über ein gemütliches Bett ;) !!!

Den „ersten“ Tag haben wir dann auch zum Glück einen Seetag gehabt. Da konnten wir uns von unserem Flughafentest erholen.

Wir haben eine Kreuzfahrt zu den Kleine Antillen gemacht. Die Inseln die wir besucht haben waren: Aruba, Curacao, Grenada, Barbados, St Lucia, Dominica, St Kitts und Tortola.

Jede Insel für sich ist einfach gigantisch schön und jede ist verschieden. Die Menschen, Häuser, Landschaft, Wasserfälle, Bäume, Strände….usw. es ist unbeschreiblich jede Insel zu erkunden. Wir hoffen die Bilder sprechen für sich und können nur jeden empfehlen die Kleinen Antillen zu besuchen.

Aber warum war es jetzt nun eine ganz besondere Reise? Jessika und Markus, unsere Freunde aus Stuttgart, sind der Grund… ;) , die beiden haben sich in der Mitte der Reise „Getraut“ und wir beiden durften die Trauzeugen sein. Darüber hatten wir uns auch sehr gefreut. Aber am meisten haben wir uns natürlich gefreut überhaupt mit dabei sein zu können und zu sehen wie die Beiden am schönsten Strand von Barbados – Bottom Bay- sich das JA-Wort gegeben haben. Steeldrums, Meer, Palmen und schöner weißer Sand. Ein schwarzer Pastor hat beide dann in einem engelgleichen weißen Gewand getraut. Einfach nur romantisch. Wir alle werden noch lange daran zurück denken und vor allem die Beiden… ;) .

Die Rückreise war dann ohne Zwischenfälle… ;) !

Wir hätten noch länger bleiben können. Das Reisen mit dem Schiff ist sehr bequem. Man kommt jeden morgen an einer anderen Insel an, konnte in Ruhe schlafen und gemütlich Frühstücken bevor man die nächste Insel erkunden wollte.

 

Geschrieben von anita am 25. November 2009 | Abgelegt unter | Keine Kommentare

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